Teyaku 手訳 - Übersetzungen des Te


Teyaku 手訳  ist die Kurzform von Te no honyaku (手の翻訳) bzw. Te honyaku (手翻訳) und bedeutet wörtlich so viel wie „Übersetzungen des Te", wobei „Te" hier stellvertretend für Karate stehen soll.

Teyaku ist ein Projekt von Sebastian Sakraschinsgy (hier geht es zu seinem sehr lesenswerten Blog „Der moderne Budoka") und mir, in dem wir - aus unserer Sicht - bedeutende englischsprachige Texte rund um die Kampfkünste ins Deutsche übersetzen.

Warum? Wir haben immer wieder, z.B. bei Facebook-Diskussionen in diversen Kampfkunst-Gruppen oder bei Kommentaren von Nutzern, festgestellt, dass es im deutschsprachigen Raum Kampfkünstler und Weggefährten gibt, die sich solche Übertragungen wünschen; sei es aus Bequemlichkeit oder weil ihre Englischkenntnisse weniger gut ausgeprägt sind. Ihnen möchten wir die zahlreichen Text-Schätze von Iain Abernethy, Jesse Enkamp, Andreas Quast und anderen nicht vorenthalten und haben sie, nach dem wir zuvor die Genehmigung der betroffenen Autoren eingeholt haben, übersetzt.

An einigen Stellen haben wir die Texte, um Missverständnisse - die bei jedem Übersetzungsprojekt auftreten können - zu minimieren, mit Anmerkungen versehen.

Mit Teyaku 手訳wollen wir in loser Reihenfolge Übersetzungen liefern und diese auch ab und zu kommentieren, um zum Nachdenken anzuregen. Wir verstehen uns als Mitmach-Projekt, d.h. wir sind offen für Textvorschläge mit Kampfkunstbezug.

 

Andreas Quast: Merkmale des Tomari-te

Aus dem Englischen „The Characteristics of Tomari-te”  von Andreas Quast. 31.Juli 2016.

von Axel Heinrich

 

Anmerkung von A.H.: Diese Übersetzung wurde auf Anfrage von Andreas Quast dankenswerterweise von Motobu Naoki Sensei, Shihan des Motobu-ryu, authorisiert. Sie basiert auf dem englischen Text von Andreas Quast, dessen Artikel wiederum aus dem japanischen Original von Naoko Sensei stammt.

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Andreas Quast: Kinjo Hiroshi über den Besuch von Basil Hall auf den Ryukyu-Inseln

Aus dem Englischen „Kinjo Hiroshi on Basil Hall’s Visit to Ryukyu” von Andreas Quast vom 17. Dezember 2016.

Von Axel Heinrich

 

Vor 200 Jahren, im Jahre 1816, erreichte Basil Hall bekanntermaßen Okinawa. Der folgende Text ist entnommen aus: Kinjō Hiroshi: Karate kara karate made (Von karate 唐手 zu karate 空手), 2011. Übersetzung (einschließlich möglicher Fehler) von Andreas Quast.

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Jesse Enkamp: Warum Kobudo nie so beliebt geworden ist

Aus dem Englischen „The Secret to Why Kobudo never became popular.“ von Jesse Enkamp. 2009 (ohne Datum).

Von Axel Heinrich

 

Seit Karate zu Beginn des 20. Jahrhunderts modernisiert (und anschließend populärer) geworden ist, hat es sich in beinahe jeden Teil der Welt verbreitet: vom Ost nach West, von Nord nach Süd. Ich habe sogar schon von einer Karateschule am Nordpol gehört. Deren Training besteht großteils darin, Eis zu zerschlagen. Nein, ich mache nur Spaß. Aber möglich wäre es doch. Angesichts der vielen Karateschulen überall, drängt sich mir die Frage auf: Warum ist Karate so bekannt und so verbreitet, nicht aber Kobudo?

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